Über mich
Barbara Trippen – Von der Kommunikation zur Kunst
Nach über zwanzig Jahren im Corporate Marketing bei Accenture habe ich 2025 einen Schritt vollzogen, den ich lange vorbereitet hatte: Ich wurde Vollzeit-Künstlerin.
Was einst als Ausgleich zur Unternehmenswelt begann, erwies sich als meine eigentliche Berufung – Kunst zu schaffen, die nicht schmückt, sondern spricht.
Ich arbeite mit Filz, einem Material der Weichheit und Körpernähe, um harte gesellschaftliche Realitäten sichtbar zu machen: Umweltzerstörung, digitale Isolation, soziale Ungerechtigkeit. Dieser bewusste Kontrast bildet das Zentrum meiner Arbeit: Weichheit trifft Wunde. Zärtlichkeit trifft Realität.
Meine großformatigen textilen Landschaften und dreidimensionalen Installationen verbinde ich häufig mit Fundstücken – Treibholz, Netzen, Abfall –, die als Träger kollektiver Geschichten fungieren.
Parallel entstehen die W-Wesen: kleine gefilzte Avatare menschlicher Ambivalenz. Sie begleiten, erinnern oder kommentieren als Teil meiner Installationen gesellschaftliche Zustände.
Mich treibt die Überzeugung an, dass Kunst mehr sein kann als ästhetische Erfahrung. Sie kann Räume öffnen – für Dialog, für Reibung, für Begegnungen jenseits von Filterblasen. Meine Jahre in der Unternehmenskommunikation haben mich strategisch denken gelehrt; die Kunst erlaubt mir, das auszusprechen, was sonst unausgesprochen bleibt.
Werte: Toleranz, Freiheit, Ehrlichkeit, Mut, Tiefgang, Dialog.
Ziel: In Galerien und Museen auszustellen, am Meer zu leben und ein Atelier zu führen, das Ort des Gesprächs ist – und Menschen durch Kunst wieder miteinander ins Gespräch bringt.