Utopia: Cities 2222

Für den Menschen eine Dystopie.
Für die Erde vielleicht eine Utopie.

Die Serie Cities 2222 zeigt bekannte europäische Städte in einer fernen Zukunft.

Frankfurt und Venedig erscheinen als Fragmente einer vergangenen Zivilisation. Architektur ist noch erkennbar, doch sie ist beschädigt, zerfallen oder nur noch als Reststruktur vorhanden. Natur und Wasser haben begonnen, den Raum zurückzuerobern.

Der Titel spielt bewusst mit einer doppelten Perspektive.
Was für Menschen wie eine Dystopie wirken kann – zerstörte Städte und das Ende urbaner Ordnung – könnte für die Erde selbst eine Form von Utopie sein.

Gefilzt aus Merinowolle und kombiniert mit Fundstücken aus Holz sowie transparenten Stoffen entstehen textile Landschaften zwischen Zerstörung und Erneuerung. Das weiche Material der Wolle steht im Kontrast zur brüchigen Geometrie urbaner Architektur.

Die Arbeiten öffnen eine Frage:
Für wen wäre eine solche Zukunft eigentlich utopisch?

Zurück
Zurück

Der letzte Weg